Hunde überwintern
Der Hund macht so ziemlich alles für sein Herrchen mit. Man sollte also nicht davon ausgehen, dass er weiß, was für ihn gut und richtig ist. Das gilt insbesondere im Winter: Man jagt den Hund mit Stöckchen in den Tiefschnee, lässt ihn eine halbe Stunde vor der Metzgerei im Schneeregen warten, geht nicht mehr so oft oder deutlich kürzer mit ihm vor die Tür; außerdem springt er auch noch bei frostigen Temperaturen übermütig in Teiche etc.
Das kann den Hund schnell die Gesundheit kosten, Unterkühlung, Depressionen, Bewegungsmangel, Entzündungen - all das sollte man durch Wachsamkeit und Bedacht im Umgang mit dem Tier vermeiden können.
Also weder im Freien noch im kalten Auto den Hund länger als ein paar Minuten warten lassen. Bei Hunden mit langem Fell am besten mit dem Handtuch trockenrubbeln, wenn er draußen nass geworden ist. Hunde, denen natürlicher Winterschutz fehlt oder deren Fell kurz geschoren wurde, können ein Mäntelchen vertragen.
Heiße Ohren, trockene Nase und triefende Augen sind deutliche Signale dafür, dass mit der Gesundheit des Hundes was nicht stimmt, dann aufmerksam beobachten und gegebenfalls zum Tierarzt damit.
Wenn der Hund auch im Winter draußen in der Hundehütte wohnt, sollte man bei hartem Dauerfrost eventuell für die Nacht eine Heizmatte einsetzen.
Im Handel sind solche Exemplare zu erhalten, die sowohl ein Thermostat zur Temperaturregelung haben als auch eine sehr geringe Stromspannung. Sollte der Hund aus Langeweile daran herumnagen, kann er sich allerhöchstens ein wenig erschrecken. Ernsthaft verletzt wird er durch einen solchen Stromschlag nicht.
Sinn macht eine Heizmatte in der Hundehütte natürlich nur dann, wenn der Boden auch ein wenig isoliert ist. Dieses läßt sich jedoch ganz einfach umsetzen, indem man eine Styroporplatte drunterlegt.




